Umbrien ist ein weites sanftes Hochland ohne Meeresküste das die Apenninen umschließen. Die Schönheit der grünen Hügel stehen denen der Toskana nicht nach und eignen sich vorzüglich für den Weinanbau. Eingebettet in den Hügeln liegen die Seen, wobei der Lago di Trasimeno der viertgrößte See Italiens ist und die vielen Flüsse die reichlich Wasser spenden. Weinbau gab es hier schon vor der Zeit der Römer, das beweisen die etruskischen Grabbeigaben von Perugia bis Orvieto. Der früher legendere goldene Wein Orvieto ist einer der bekanntesten Weine aus dieser Region, wurde er süß am päpstlichen Hof getrunken, hat sich sein Stil heute zu einem modernen trockenen Weißwein gewandelt der mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich ist. Bei den Rotweinen kommt erst langsam Bewegung in die Weinwelt, aus der Zone Colli Amerini im Neratal bei Terni, der Zone Torgiano bei Perugia oder aus dem Norden aus Città di Castello kommen beachtliche Resultate. Nicht zu vergessen den wuchtigen Sagrantino von Montefalco der sich in den letzen Jahren einen Namen gemacht hat.
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