Die Marken die von etwa einem Dutzend Flüssen durchzogen sind suggeriert eine Symmetrie obwohl die Fläche hügelig und zum Teil sogar gebirgig ist. In dem Hügelland zwischen dem Apennin und der Adria befindet sich der größte Teil der Rebfläche. Die höheren Hänge sind oft steil aber es herrschet eine sanfte Harmonie in den Hügeln. Das Wort sanft scheint für die Marken erfunden zu sein, kein anderes Wort beschreibt die Landschaft, das Klima und den Lebensrhythmus besser. Man sagt das gilt auch für den Wein aber das ist natürlich Ansichtssache. Bekannt geworden sind die Marken durch den Verdicchio aber das ist heute nicht mehr die vorherrschende Rebe. Die Rebsorten Sangiovese und Montepulciano und auch Trebbiano werden heute schon mehr angebaut als der Verdicchio. Aber man findet auch noch Weine aus Pecorino, Vernaccia di Serrapetrona oder Lacrima. Bekannt geworden ist in letzter Zeit der Rosso Conero, dessen Trauben auf und um das einzige 572 Meter hohe Bergmassiv an der 173 Kilometer langen Küste angebaut werden.
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