Das Wasser, das aus den Alpen reichlich sprudelt ist der Lebensquell für die Industrie und Landwirtschaft der Lombardei. Es speist auch die vielen Seen, deren Schönheit viele Touristen aus aller Herren Länder anzieht. Aus dem Lago Maggiore strömt der Ticino, aus dem Comersee die Adda, aus dem Iseosee der Oglio und aus dem Gardasee der Mincio zum Po hinab. Zu den frühen Weinbauern in der Lombardei zählten schon Römer, Ligurer, Etrusker und später die Langobarden, die der Region den Namen gaben. Heute sind die Lombarden nur noch mäßige Weinerzeuger im Vergleich mit anderen italienischen Regionen. Seit gut einem Jahrhundert hat sich der Weinbau in der Region stark verändert und sich in die Berge zurückgezogen. An den kühlen Alpenhängen und den Apennin Höhen finden sich gute Voraussetzungen, so wird der Weinanbau hauptsächlich, unterteilt in 13 D.O.C./D.O.C.G.-Zonen, in sieben Gebieten betrieben. Alle Weinzonen der Lombardei haben ihr eigenes Gesicht.
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