In die Basilicata brachten wohl die alten Griechen im 6. oder 7. Jahrhundert vor Christus die Weinreben mit. Seid dieser Zeit wird hier Wein angebaut, auch die Römer schätzten den Wein aus dem Land das sie Lukanien nannten. Der Name wird teilweise heute noch gebraucht, aber seid dem Jahre 1932 lautet die offizielle Bezeichnung "Basilicata". Die Region zählt zu den ärmsten Italiens, die Böden sind karg und in den Höhenlagen oft kalt, ob Viehzucht, Obst-, Oliven- oder Weinanbau, die Erträge sichern gerade das Existenzminimum. Es kostet viel Mühsal Wein in den Höhenlagen anzubauen. Der Aglianico ist die Rebe die sehr stark an den Hängen des Monte Vulture verwurzelt ist, dass sie als einheimisch gelten darf. Der Aglianico reift sehr spät, so dass die Trauben hier oft erst im November gelesen werden. In der Vulture-Zone gibt es ca. 1200 registrerte DOC-Lagen die im Durchnitt ca. ein Hektar groß sind. Der erzeugte Aglianico gehört mit zu den besten Weinen Italiens, dieses Lob aber müssen sich die Winzer mit harter Arbeit verdienen.
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