Die Abruzzen sind von den Apenninen beherrscht, die hier mit dem 2914 Meter hohen Corno Grande im Gran-Sasso d'Italia-Masiv und dem 2795 Meter hohen Monte Amaro im Maiella-Gebirge die höchsten Gipfel haben. Die gesamte Region ist ein gebirgiges und hügeliges Hochland. Auch die wenigen flachen Gegenden, zwischen Sulmona und Ofena sowie die Fucino-Ebene liegen immer noch beruhigend hoch überm Meeresspiegel. Die Region wird durch die Apennini Abruzzesi von Latium und Umbrien im Westen abgeschottet und durch den Tronto und sein tief eingeschnittenes Tal nach Norden zu den Marken hin begrenzt. Die 129 Km lange Adriaküste bildet die natürliche Grenze im Osten.
Weinbau wird zum Teil auch noch in hohen Lagen betrieben. Der größte Teil der Rebfläche liegt jedoch in den Hügeln auf kalkreichem Lehmboden entlang der Adria, wo auch während der üblichen Sommertrockenheit Luftbewegung herrscht. Die vorwiegend angebauten Rebsorten sind Montepulciano d'Abruzzo und Trebbiano d'Abruzzo.
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