Der Weinbaubetrieb von Giuseppe Gabbas erstreckt sich über etwa 25 Hektar, von denen 15 ha Weinberge und 3 ha Olivenhaine sind, in einer Höhe von 240 - 350 m in den Berglagen des Barbagia-Gebiets.
Die Böden mit Granitcharakter sind tief und hinreichend durchlässig, nicht zuletzt dank der Bodenverbesserungsarbeiten vor dem Setzen der Rebstöcke und der Olivenbäume und halten eine gewisse Feuchtigkeit auch während der für die Insel typischen langen Trockenperioden. Das spezielle Mikroklima, geprägt von milden Brisen vom wenig mehr als 20 km entfernten Meer und der Nähe gebirgiger Erhebungen, bringt frische Nächte mit sich und stellt also ein ideales Ökosystem für die Rebe dar, so dass Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung - ausschließlich auf der Basis Bordelaise-Brühe und Schwefel - deutlich gesenkt werden können.
Die Zweckmäßigkeit der Pflanzungen und ihre jeweils geringe Ausdehnung erlauben einen Weinbau von höchster Qualität der auf Anbauprinzipien wie kurzem Rebschnitt und begrenztem Ertrag basiert, so dass eine Akzentuierung des sortentypischen Charakters der Varietäten erzielt wird.
Die überwiegend angebaute Rebsorte bleibt die einheimische Cannonau, ergänzt wurde jedoch um Sangiovese,
Montepulciano, Merlot und Cabernet Sauvignon.
Diesem kleinen dynamischen Produktionsbetrieb in einem so zum Weinbau berufenen Territorium gelingen
Höchstleistungen, indem er dem Wein eine Eleganz und einen Ausdruck des Terroirs gibt die anderswo kaum erreicht werden.
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Giuseppe Gabbas |